Grundsätzlich gilt: Wir können über Alles reden!

Auch wenn es schön wäre, wenn vor Ort bessere Bedingungen herrschen, haben wir bisher viel möglich gemacht. Wenn von Projektseite intensive Unterstützung spürbar ist, setzen auch wir viele Hebel in Bewegung. So haben wir schon eine „Wiesendusche“, Geschirr samt Besteck und Zelte für Übernachtung sowie Küche mitgebracht… und wir waren trotzdem glücklich!

Über unser Camparchiv (Camps) können Sie einen Eindruck gewinnen, was alles lief und unter welchen Bedingungen wir die Camps durchführten.

Allgemein

Unsere WorkCamps unterstützen gemeinnützige, hilfebedürftige Projekte, Vereine und Organisationen bei anstehenden Bauprojekten und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Jugendarbeit in unserem Landkreis.

Der WorkCamp-Standort sollte sich möglichst im Landkreis Leipzig befinden (erreichbare Ausnahmen sind möglich – für die Förderung durch das Jugendamt ist die Teilnahme von Jugendlichen aus dem Leipziger Land Voraussetzung – nicht der Ort, über die Häflte der Teilnehmer soll im Landkreis Leipzig den Hauptwohnsitz haben).

Bisher nahmen an unseren Camps 15 bis 20 TeilnehmerInnen im Alter von 14 bis 30 Jahren teil. Der bisherige harte Kern nimmt dafür sogar Urlaub. In Ausnahmen nehmen auch Geschwister oder Kinder von aktiven WorkCampern teil, die jünger sind. Einige Teilnehmende helfen nur temporär mit, da sie z. B. nicht so viel Urlaub haben…

Terminlich testen wir gerade die vorletzte Ferienwoche der sächsischen Sommerferien aus. Davor fand das Camp immer in der letzten Ferienwoche statt – dies schloß durch die kurze Zeit bis zum Schulbeginn einige Teilnehmer aus.

Wir werden gemeinsam etwa sechs Stunden täglich arbeiten und am Nachmittag ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm anbieten.

Bisher haben wir Putz abgeklopft, Erdarbeiten verrichtet, Wände und (Bruchstein-)Mauern eingerissen, gesetzt, verfugt und verputzt und
viele andere Arbeiten geleistet.

Ihnen sollte bewußt sein, dass die angedachten und geplanten Arbeiten von Aufwand und Umfang nicht immer durch das WorkCamp alle erledigt werden können. Sie sollten also einplanen, nach unserem Camp Restarbeiten durch eigene Kräfte zu Ende zu bringen.

Mindestens eine/r – meist mehrere – der CampleiterInnen sind im Besitz einer gültigen bundeseinheitlichen JugendleitercardJuleica – siehe auch „Über uns

Freuen würden wir uns, wenn Sie über Ihre lokalen Kanäle, CampteilnehmerInnen aus Ihrem Ort für das WorkCamp begeistern könnten.

Ja – wir sind ein Teil der christlichen (evangelisch-lutherischen) Jugendarbeit. Wir leben unseren Glauben, indem wir die WorkCamps organisieren und damit Gutes in die Welt bringen. Deshalb muß kein Teilnehmer Mitglied einer Kirche sein oder Angst haben, dass wir ihn für unseren Glauben missionieren oder zwangstaufen wollen.

Bewerbungszeitraum

Meist schreiben wir über die Leipziger Volkszeitung den Bewerbungszeitraum aus. Bis 2018 war dies im ersten Quartal des Campjahres der Fall. Da dies jedoch einigen TeilnehmerInnen für die Urlaubsplanung zu spät ist, wollen wir dies ins letzte Quartal des Vorjahres verlagern. Ziel ist, dass wir uns Ende Oktober des Vorjahres für einen Camport entschieden haben.

Aber man kann ebenso einfach die unten stehenden Kontaktmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit nutzen – ein Vorgespräch wäre sicherlich vor einer schriftlichen Bewerbung sinnvoll.

Etwa derart sieht dann eine Ausschreibung in der LVZ aus (hier ein Beispiel vom März 2016):

.

Bild 1 von 1

Finanzen

Dank Spenden und einer Förderung des Jugendamtes entstehen dem Projektpartner dabei, abgesehen vom Baumaterial und der Unfallversicherung während der Arbeit, keinerlei Kosten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherer, inwieweit unser Einsatz über Sie abgesichert ist. Dieser Versicherungsschutz ist Grundvoraussetzung für das Camp. Für die Freizeit des WorkCamps schließen wir eine extra Versicherung über die Kirchgemeinde ab.

Gewünschte Rahmenbedingungen

Bei den Arbeiten sollte es sich überwiegend um Laienarbeiten handeln, von denen mehrere auch bei Schlechtwetter durchführbar sein müssen (falls es die ganze Woche regnet). Sehr gern arbeiten wir mit Fachfirmen zusammen, damit der Erfahrungsgewinn für unsere Teilnehmer nicht zu kurz kommt. Ebenso ist es uns wichtig, dass wir nicht mit „Steinzeitmethoden“ arbeiten, sondern zeitgemäße Technik zum Einsatz kommt (Gemeint ist hiermit: klar kommt man mit der Spitzhacke und vielen Leuten auch zum Ziel – aber ein Minibagger würde Ihr Projekt in dem Beispielfall besser voranbringen und mehr Leute vom Camp für andere Arbeiten freisetzen.)

Wichtig ist für uns, dass wir während der Arbeitszeit einen Ansprechpartner für die Klärung aller mit der Arbeit in Verbindung stehenden Dinge an der Seite haben.

Wir bräuchten lediglich eine Küche, Sanitäreinrichtungen (WC / Dusche) und einen Platz zum Schlafen (geschlafen wird meist mit Luftmatratze und Schlafsack).